Evangelische
Kindertagesstätte
Friedenskirche

Kindertageseinrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel

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Konzept, Flyer und Co.

Konzeption der Evangelischen Kindertagesstätte Friedenskirche, Wesel

Inhaltsverzeichnis

Unser Leitbild

                       „... Du stellst meine Füße auf weiten Raum …“    Psalm 31,9


Für die Evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder der Kirchenkreise Wesel und Kleve gilt ein gemeinsames Leitbild.

Mit dem biblischen Vers „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9) wollen wir Orientierung geben, Profil zeigen und Wege in die Zukunft weisen. Wir sehen es als Ziel, dieses Leitbild in unserer täglichen Arbeit zu leben, es verständlich und prüfbar zu machen.

Wir schöpfen zukunftsorientiert aus der lebendigen evangelischen Tradition.

Das heißt für unsere Einrichtung, dass wir regelmäßig mit den Kindern die religionspädagogischen Themen bearbeiten und die biblischen Geschichten auf unsere heutige Lebenswelt beziehen. Wir feiern gemeinsam Feste im Kirchenjahr und gemeinsame Gottesdienste.

Wir fördern die Wertschätzung unter den Kulturen, Nationen, Religionen und sozialen Schichten.

Das heißt für unsere Einrichtung, dass jedes Kind mit seiner Familie bei uns herzlich willkommen ist. Wir nehmen alle in ihrer Einzigartigkeit an. Sie werden gefördert, gestärkt und begleitet.

Wir sind Teil der evangelischen Kirchengemeinde.

Das heißt für unsere Einrichtung, wir sind ein Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel und laden alle Familien ein, mit uns das Gemeindeleben lebendig zu gestalten. Wir interessieren uns für die Belange unsere Gemeinde und nehmen aktiv daran teil.

Wir verschaffen den Belangen und Bedürfnissen von Kindern und Familien Gehör.

Das heißt für unsere Einrichtung, wir stellen bei Bedarf Kontakte zu Institutionen her, wie z. B. Jugendamt oder Erziehungsberatung. Wir begleiten die Kinder und Familien in ihren Entwicklungsprozessen. Wir setzen uns für den Schutz, der uns anvertrauten Kinder ein. Wir schaffen einen verlässlichen Lebensraum für Kinder und ihre Familien.

Unser Träger

Die Kindertagesstätte Friedenskirche liegt in der Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel.

Bibelecke

Diese Kirchengemeinde umfasst ca. 13.000 Gemeindemitglieder und zu ihr gehören vier Kirchen mit ihren Gemeindezentren, vier Tageseinrichtungen für Kinder (davon ein Familienzentrum) und drei Jugendhäuser.

Die vier Kirchenbezirke in Wesel sind folgendermaßen aufgeteilt: der Willibrordi-Dom im Stadtzentrums Wesel, die Gnadenkirche im Ortsteil Fusternberg, die Friedenskirche in der Feldmark und die Kirche am Lauerhaas in Wesel-Obrighoven.

Jedem Kirchenbezirk ist eine Kindertagesstätte zugeordnet.

Unsere Kindertagesstätte Friedenskirche ist, wie der Name schon verdeutlicht, eng mit der Friedenskirche verbunden. Die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Gemeindepfarrer Christoph Kock, dem Presbyterium und anderen Mitarbeitenden/Gruppen der Gemeinde ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit.Die ganzheitliche frühkindliche Entwicklung/Bildung, die Erweiterung der Familienkompetenzen und die religionspädadogische Bildung sind Aufträge, die die Evangelische Kirchengemeinde Wesel mit dem Unterhalt der Einrichtung erfüllt.

Unsere Kindertagesstätte

Unsere Einrichtung beherbergt drei Gruppen, die Löwengruppe, die Tigergruppe und die Hasengruppe. Im Jahr 2014 wurde die vorher zweigruppige Einrichtung um eine weitere Gruppe für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren erweitert.

Gruppen

Seitdem werden hier etwa 65 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren betreut.

Mit unserem familienorientierten Angebot möchten wir den Betreuungsbedürfnissen der Eltern und den gesellschaftlichen Veränderungen gerecht werden.

Uns ist es wichtig, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen, unterschiedlicher Herkunft/Kultur/Religion ihren Platz in unserer Einrichtung finden. Offenheit, Toleranz sowie gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung sind Grundlagen unserer Arbeit.

Uns liegt es am Herzen, den Kindern ein friedliches Miteinander zu vermitteln. Für uns gehört das zum Erleben und Erlernen christlicher Werte, das sich in unserem Alltag wiederfindet. Die Kinder beschäftigen sich im Jahreskreis mit biblischen Texten, Liedern, Geschichten und Festen.

Wir gestalten Familiengottesdienste, Gemeindefeste und andere gemeindliche Veranstaltungen mit und laden dazu ein, weil wir uns als festen Bestandteil der Gemeinde sehen.

Seit dem Kita-Jahr 2020/2021 werden wir als plusKITA gefördert.

plusKITA. Um für alle Kinder gerechte Bildungschancen von Anfang zu ermöglichen, erhalten Kindertageseinrichtungen, die in ihrem Umfeld einen hohen Anteil Familien mit erschwerten Startbedingungen haben, eine zusätzliche Förderung.“ (Quelle: 16.06.2016 https://www.mkffi.nrw/pluskita)

Unsere pädagogische Arbeit

Die Grundlage für unsere Erziehungs- und Bildungsarbeit ist das Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (KiBiz) aus dem Jahr 2008 in der aktuell überarbeiteten Version und die Bildungsgrundsätze des Landes Nordrhein-Westfalen.

Unsere Kita Friedenskirche liegt im Ortsteil Feldmark der Stadt Wesel. Als Evangelische Einrichtung gehören wir zur Friedenskirche. 
65 Kinder mit ihren Familien aus verschiedenen Ortsteilen der Stadt Wesel und aus 12 Nationen (Stand Juni 2020) besuchen unsere Einrichtung.
Diese 65 Kinder sind im Alter von 2-6 Jahren und werden in drei Gruppen betreut.

Es kann zwischen drei unterschiedlichen Betreuungszeiten ausgewählt werden:

Betreuungszeit 1:          45 Stunden, 
maximal 9 Stunden täglich mit Mittagessen von 7.15 Uhr bis 16.15 Uhr

Betreuungszeit 2:         35 Stunden im Block,
maximal 7 Stunden täglich mit Mittagessen: von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr

Betreuungszeit 3:           35 Stunden geteilt, 
maximal 7 Stunden täglich ohne Mittagessen: von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Unsere drei Gruppennamen sind angelehnt an die Bilderbücher von Janosch und finden sich wegweisend in der gesamten Gestaltung der Kita wieder.

Die „Löwengruppe“ besuchen 25 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren.

 

In der „Tigergruppe“ werden 20 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren betreut. 

Tigergruppe

 

In der „Hasengruppe“ sind ebenfalls 20 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren. 

Hasengruppe​​​​​

 

Jede Gruppe verfügt über einen angrenzenden Funktionsraum, der auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist. Diese Funktionsräume werden regelmäßig in ihrer Funktion überprüft und in Zusammenarbeit mit den Kindern umgestaltet/umfunktioniert.

Bewegungsraum

Funktionsbereiche wie das Außengelände, das Atelier, der Projektraum, der Bewegungsraum, das Bistro oder die Bibelecke bieten den Kindern die Möglichkeit sich gruppenübergreifend zu begegnen.

Des Weiteren gibt es in der Kita zwei Wickel- und einen Schlafraum, einen Waschraum pro Gruppe, zwei Personalräume, eine Küche, einen Hauswirtschaftsraum, ein Büro, sowie Personal- und Besuchertoilette.

Die Raumgestaltung ermöglicht es den Kindern, nach ihren Bedürfnissen und Interessen eigene Erfahrungen zu sammeln und dadurch zu lernen. Um dieses Lernen zu unterstützen, steht den Kindern ein vielfältiges und ihrem Alter entsprechendes Material zur Verfügung.

Außengelände

In den unterschiedlichen Bildungsbereichen/Funktionsräumen bieten wir den Kindern eine Auswahl von unterschiedlichen Materialien, die zum Forschen, Erproben und Experimentieren mit allen Sinnen einladen.

Durch gezielte Beobachtung und Kommunikation mit den Kindern erkennen wir Wünsche, Interessen und Bedürfnisse und wechseln dementsprechend das Material.

In der direkten Nachbarschaft auf dem Marktplatz der Feldmark (max. zehn Minuten Fußweg) befindet sich die Friedenskirche. Ebenso gibt es einen Bahnhof, einige Bushaltestellen, einen Marktplatz mit verschiedenen kleinen Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten, die städtische Gemeinschaftsgrundschule Feldmark, ein Berufskolleg, eine Gärtnerei, sowie ein kleiner Park mit unterschiedlichen Spielmöglichkeiten.

Diese Nachbarschaft lädt dazu ein mit den Kindern erkundet zu werden, z.B. durch einen Besuch des Wochenmarktes, der Kirche, ein Einkauf beim Bäcker oder in der Gärtnerei.

Wir haben in unserer Einrichtung Schließungstage. Zu Beginn des Kita-Jahres bekommen alle Eltern diese Termine, um planen zu können.

Unsere Einrichtung schließt wie folgt: 

Das Team

Unser Verständnis von Teamarbeit beinhaltet die Möglichkeit der ressourcenorientierten Arbeit.

Wir verstehen es so, dass jede pädagogische Fachkraft sich mit den eigenen Fähigkeiten einbringt, die anderen pädagogischen Fachkräfte ergänzend mit ihren Stärken unterstützen und den Kindern so ein großes Bildungs- und Entwicklungsangebot zur Verfügung steht.

In den wöchentlichen Teamsitzungen/Kleinteamtreffen bereiten wir uns auf unsere Aufgaben im Alltag vor. Wir planen und reflektieren unsere Arbeit, geben erworbenes Fachwissen (z.B. durch Fortbildungen/Schulungen) an das Gesamtteam weiter, führen fachlichen Austausch mit konkreten pädagogischen Fragestellungen (kollegiale Beratung) und planen Termine/Feste/Gottesdienste.

Unterstützt wird diese Form der Teamarbeit durch regelmäßige Supervisionen, den täglich stattfindenden Morgenteams und den vier pädagogischen Tagen im Jahr.

Wir stellen uns vor.

Religionspädagogisches Konzept

Durch die Trägerschaft der Kindertageseinrichtung durch die Evangelische Kirchengemeinde Wesel sind wir in den Gemeindebezirk Friedenskirche eingebunden. 

Das spiegelt sich in unserer religionspädagogischen Arbeit wieder.

Wir eröffnen die Möglichkeit, biblische Traditionen und christliche Religion lebensnah kennen zu lernen.

Wir gestalten die jahreszeitlichen Feste, wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten, St. Martin und Nikolaus mit den Kindern. Hier findet sich Zeit und Raum biblische Geschichten und Gleichnisse kennen zu lernen, sich darüber auszutauschen und Traditionen zu erfragen und zu verstehen.

Die Kita-Räume sind so gestaltet, dass die Kinder durch biblische Symbole und Bilderbücher (Kreuz, Friedenstaube, Fisch) in den Gruppen oder besondere Bilderbücher oder Gestaltungsmaterialien (Krippe und Krippenfiguren; Arche Noah) in der Bibelecke angeregt werden, sich mit biblischen Geschichten zu beschäftigen. 

Wir sind Teil der Evangelischen Kirchengemeinde.

Begleitend zu unserer religionspädagogischen Arbeit besucht uns regelmäßig unser Pfarrer Christoph Kock und vertieft mit einer kurzen Andacht, religiösen Liedern oder biblischen Geschichten die besprochenen Themen in den einzelnen Gruppen.

Wir laden die Kinder und Ihre Eltern zur Teilnahme am Leben in unserer Gemeinde ein.

Zu besonderen religiösen Feiertagen (Weihnachten, Ostern) oder Anlässen (Gemeindefest, Entlassung der Vorschulkinder, Erntedank) finden Gottesdienste mit Beteiligung der Kinder und dem Team der Kita statt.

Wir fördern die Wertschätzung unter den Kulturen, Nationen, Religionen und sozialen Schichten.

Als Evangelische Einrichtung leben wir die Umsetzung dieses Leitsatzes aus unserem Leitbild in unserer Kita. Konkret zeigt sich das durch gemeinsame Aktivitäten wie den Eltern-Kennen-Lern-Nachmittag, die Wahl des Elternrates, bei jeder Fest- und Feiergestaltung, Freundschaften und Verabredungen von Familien und Kindern.

Die pädagogischen Fachkräfte, Kinder und Eltern begegnen sich offen, interessiert und tolerant und sind im ständigen Dialog miteinander.

Jedes Kind ist willkommen und wird in seiner Einzigartigkeit angenommen, gestärkt, gefördert und begleitet. 

Pädagogisches Konzept

Unserer Konzeption liegt das religionspädagogische und ganzheitliche Prinzip in der teiloffenen Arbeit zu Grunde. 

Der Leitsatz aus unserem Leitbild „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ Psalm 31,9 begleitet durch unser pädagogisches Konzept.

Die teiloffene Arbeit ermöglicht den Kontakt zu allen Kindern in der Kindertageseinrichtung, der den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen den Kindern und den pädagogischen Fachkräften begünstigt.

Bedingt durch die teiloffene Arbeit bieten wir Kindern unterschiedlichen Alters in den einzelnen Räumen ein großes Handlungsspektrum, welches sie sich in Eigeninitiative und Selbstbildung erschließen können.

Die Räume sind so gestaltet, dass die Experimentierfreude und Neugier aller Kinder angeregt werden.

Die Bildungsbereiche des Landes Nordrhein-Westfalen finden in unserer gesamten Arbeit Berücksichtigung. In allen Räumen können Kinder in die einzelnen Bildungsbereiche eintauchen. In den Funktionsräumen wird den Kindern die Möglichkeit geboten nochmal gezielter in den einen oder anderen Bereich Erfahrung zu sammeln. Wir stehen den Kindern impuls- und hilfegebend zur Seite und unterstützen so, die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Kindes.

Bildungsbereiche des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Bildungsbereiche des Landes Nordrhein-Westfalen finden in unserer gesamten Planung und Arbeit Beachtung. Im Folgenden sind ein paar Beispiele der Umsetzung in unserer Kita aufgeführt:

Usere Aufgabe als Erziehungsbegleitende ist es, durch regelmäßige Reflexion mit den Kindern und im Team, Angebote und Räume so zu gestalten, dass sie den alters-, entwicklungs- und geschlechtsspezifischen Bedürfnissen und Neigungen der Kinder gerecht werden.

Reflexionsinhalte sind: 

Beziehungsvolle Pflege

Eine wichtige Kernaufgabe in unserer pädagogischen Arbeit ist die beziehungsvolle Pflege. Situationen wie An- und Ausziehen, Essen und Trinken, Schlafen, Körperpflege und Wickeln sind wertvolle soziale, kommunikative Interaktionen mit dem Kind. Diese Situationen sind wichtige Bildungs- und Lernprozesse in unserem pädagogischen Alltag. Die Beziehungsvolle Pflege basiert auf Respekt und Achtung vor der Persönlichkeit des Kindes. Ein zentrales Anliegen ist die Befriedigung der Grundbedürfnisse aller Kinder nach körperlichem Wohlbefinden, Sicherheit, liebevoller Zuwendung, Assistenz und Explorationsunterstützung. Sie unterstützen das Kind in der Entwicklung von Selbständigkeit und stärken das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl des Kindes.

Partizipation

„Der Begriff der Partizipation meint als Sammelbegriff sehr verschiedene Arten und Formen der Beteiligung…, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung und Mitbestimmung, wobei auch Funktion, Umfang und Begründung der Partizipation sehr unterschiedlich sein können. Partizipation wird … in Zusammenhang gebracht mit Prozessen der Demokratisierung … und Emanzipation …“ (Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge 1997, Seite 691 f)

In unserer Kita ist das Bild geprägt durch die aktive Beteiligung der Kinder. Das aktive und nachhaltige Mitwirken und Mitbestimmen der Kinder bei Planungen und Entscheidungen in der Einrichtung, gehört zu unserem Alltag dazu. Die Möglichkeit, Beschwerden zu äußern und (gemeinsame) Lösungen zu finden ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit. 

Im Kita-Alltag begegnen wir den Kindern auf Augenhöhe und nehmen die Bedürfnisse und Anliegen wahr. Durch Beobachtung und aktives Zuhören wird dieser Prozess ergänzt. Wir geben möglichst keine Lösungen vor, sondern ermutigen die Kinder, Lösungen zu finden und Kompromisse einzugehen. Die Kinder bekommen die Möglichkeit zu selbstständigen und selbstbestimmten Persönlichkeiten heranzuwachsen. 

Wöchentlich findet die Kinderkonferenz in den einzelnen Gruppen statt. Während des Morgenkreises kann/können der Gruppensprecher/die Gruppensprecher diese Konferenz leiten und bekommen die nötige Unterstützung durch uns. Diese Gruppensprecher und der Stellvertreter werden durch die Kinder der jeweiligen Gruppe in einer freien Wahl gewählt.

Um diesen Prozess zu unterstützen, trifft sich im Rhythmus von ca. 3 Monaten das Kinderparlament. Dieses Kinderparlament setzt sich aus allen Kindern der Einrichtung zusammen und trifft sich im Foyer der Einrichtung. Hier werden Themen aus der Kinderkonferenz thematisiert, besprochen und evtl. Lösungen präsentiert. Diese Treffen werden von uns dokumentiert, reflektiert und haben hohe Priorität in unserer Arbeit.

In jeder Gruppe gibt es eine Wand für Rückmeldungen (positive wie auch negative), die von den Kindern in Form von gemalten Bildern, mit Fotos oder Texten (durch die Mitarbeitenden angefertigt) bestückt wird.

Einmal im Jahr wird ein Fragebogen ausgefüllt, der das Wohlbefinden der Kinder ermittelt. Dieser Bogen wird von dem Kind in Zusammenarbeit mit einer pädagogischen Fachkraft ausgefüllt. Die Auswertung dieses Fragebogens wird im Kinderparlament vorgestellt und die daraus entstandenen Themen bearbeitet. Die Fragebögen werden in den Portfolio-Ordner des jeweiligen Kindes abgeheftet.

Inklusion

„ … beschreibt das Konzept der Inklusion eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen.“ (Andrea Schöb, Juli 2013)

In unserer Kita haben alle Kinder das Recht auf Förderung und Bildung – ganz gleich, ob sie eine Beeinträchtigung haben oder nicht. Alle Kinder – mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Entwicklungsauffälligkeiten und egal welchen Geschlechts – werden so betreut und gefördert, wie es ihre Entwicklung erfordert.

Unser Augenmerk liegt in der Wahrnehmung der unterschiedlichen Bedürfnisse und Entwicklungsstände. Jedem Kind kommt eine individuelle Förderung durch unterschiedliche Materialien und Angeboten zu Gute.
Die Einrichtung ist barrierefrei und bietet die Möglichkeit für körperlich eingeschränkte Kinder, jeden Raum, sowie das Außengelände zu nutzen.

Unser Leitbild gibt uns Orientierung im Umgang mit Inklusion und wir sind offen für andere Kulturen und Religionen. Wir gehen wertschätzend miteinander um und ermutigen Eltern in der Kommunikation. Eltern helfen einander beim Dolmetschen und auch das Team verfügt über Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch, Niederländisch und Russisch.

Unsere Hausbesuche (Anamnesegespräche /Kennenlernen der Familien) werden mit dem Inklusionsgedanken gestaltet und angeboten.
Weitere Netzwerkpartner wie z.B. das Sozialpädiatrische Zentrum und die Frühförderstelle am Marien-Hospital Wesel, die Stadt Wesel, etc. stehen uns und den Familien zur Seite. Adressen und Kontakt können jederzeit im Büro der Einrichtung erfragt werden.

Eingewöhnung

Damit alle Kinder nach ihren Möglichkeiten die Räume und Angebote der Einrichtung wahrnehmen können, ist eine sichere Bindung durch eine gelungene Eingewöhnung Voraussetzung.

Unsere Eingewöhnung beginnt mit dem Angebot, das Kind und die Familie bei einem Hausbesuch in vertrauter Umgebung kennen zu lernen. Uns ist wichtig, individuelle Gewohnheiten des Kindes zu erfahren, um ihm das Ankommen in der Einrichtung zu erleichtern.

Die weitere Ausgestaltung der Eingewöhnung besprechen wir individuell mit den Eltern unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Kindes und der Familie. 

In der Eingewöhnungszeit kommen die Eltern mit ihrem Kind grundsätzlich täglich. 

Ankunftszeit und Verweildauer richten sich nach den Bedürfnissen des Kindes, wobei die Begleitperson die Einrichtung in der ersten Woche nicht verlässt.

Ab der zweiten Eingewöhnungswoche wird eine phasenweise Trennung von der Begleitperson erprobt. Dies geschieht nach Beobachtung des Spielverhalten des Kindes und nach vorheriger Absprache mit den Eltern. In dieser Zeit verweilt die Begleitperson im Personal-/Besprechungsraum und ist von dort jederzeit abrufbar. In den nächsten Wochen verlängert sich täglich die Verweildauer des Kindes in seiner Gruppe.

Eines unserer Ziele ist es, dass das Kind nach ca. 4 Wochen sich von seiner Begleitperson lösen kann und sich neugierig auf uns und seine Gruppe einlässt.
Gesonderte und individuelle Absprachen der Eingewöhnung sind bei der Berufstätigkeit eines oder beider Elternteile jederzeit möglich.

Unser Tagesablauf

Gleichbleibende Abläufe geben Kindern Sicherheit und Struktur. Unser Tagesablauf ist so strukturiert, dass es den Kindern und pädagogischen Fachkräften einen verlässlichen Rahmen bietet, wie auch Freiräume für eigene Aktivitäten zulässt. Unser Tagesablauf wird immer wieder reflektiert und bei Bedarf den Bedürfnissen der Kinder angepasst. So können Zeiten und Abläufe schon mal variieren.

  1. 7.15 – 9.00 Uhr Bringphase
  2. 7.15 – ca. 8.00 Uhr - Bring-Phase
    Kinder, die in dieser Zeit in die Einrichtung kommen werden in der Tigergruppe begrüßt und von zwei/drei Erzieherinnen betreut. In der Zeit von 8.00 bis 8.15 Uhr treffen sich die Leitung und aus jeder Gruppe eine Fachkraft zum „Morgenteam“ im Büro, um eine kurze Tagesbesprechung zu führen.
  3. ca. 8.00 Uhr – 9.00 Uhr - Bring-Phase
    Ab dieser Zeit werden alle Kinder, die nun in die Einrichtung kommen in ihren Stammgruppen begrüßt und von ihren jeweiligen Erzieherinnen betreut.
  4. 7.30 – 9.00 Uhr – Frühstückszeit
    Während der ersten und zweiten Bring-Phase können die Kinder im Bistro nach ihren Bedürfnissen schon ein Frühstück zu sich nehmen.
  5. 9.00 Uhr – ca. 9.20 / 9.30 Uhr – Morgenkreis
    In dieser Zeit bleibt die Eingangstüre geschlossen, damit der Morgenkreis in Ruhe stattfinden kann.
    In den einzelnen Gruppen findet ein Morgenkreis statt. Im Morgenkreis werden die Kinder durch unterschiedliche Rituale (Lieder, Fingerspiele, Spiele) begrüßt und anwesende oder nicht anwesende Kinder wahrgenommen. Im Morgenkreis erhalten die Kinder alle wichtigen gruppeninternen und gruppenübergreifenden oder geänderten Abläufe im Tagesablauf (Maxi-Aktionen, Bewegungsangebote, Bistro, Kreativraum, neue Praktikanten, Geburtstagsfeiern, etc.)
    Im Morgenkreis wird entschieden, welche Funktionsbereiche oder Gruppe von einzelnen Kindern nach dem Morgenkreis aufgesucht werden. Einmal in der Woche findet im Morgenkreis eine Kinderkonferenz in jeder Gruppe statt. 
  6. Ca. 9.20 Uhr / 9.30 Uhr – 10.30 Uhr - Frühstückszeit
    Nach dem Morgenkreis können die Kinder wieder im Bistro nach ihren Bedürfnissen frühstücken gehen.
  7. Ca. 9.20 Uhr / 9.30 Uhr – 10.45 Uhr / 11.15 Uhr –       freie oder angeleitete Spielzeit
    In dieser Zeit gestalten die Kinder ihr Spiel nach eigenen Neigungen und Interessen.
    Sie spielen in der eigenen Gruppe, in den von ihnen gewählten Funktionsbereichen oder nehmen an geplanten Aktivitäten oder Angeboten teil.
  8. 10.45 Uhr / 11.15 Uhr – Aufräumphase
    Die Kinder werden aufgefordert ihre Spielbereiche in den Gruppen, wie auch in den Funktionsbereichen aufzuräumen. Dabei erfahren sie die Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte.
  9. 11.15 Uhr / 11.30 Uhr – 12.15 Uhr 12.30 Uhr
    Spiel der Kinder auf dem Außengelände mit Begleitung, Anregungen oder Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte.
  10. 12.00 – 12.30 Uhr Abholphase
    Kinder, die nicht über Mittag betreut werden, werden in diesem Zeitraum abgeholt.
  11. 12.30 – 13.15 / 13.30 Uhr gemeinsames Mittagessen in den Stammgruppen
    Zwei oder drei pädagogische Fachkräfte begleiten das Essen der Kinder in der Löwen-, Tiger- oder Hasengruppe. Je nach Bedarf und Platzangebot essen unterschiedlich viele Kinder in den Gruppen.
  12. 13.30 – 14.00 Uhr Ruhephase
    Nach dem Mittagessen gibt es bei uns eine Ruhephase. Die Kinder haben die Wahl, ob sie schlafen gehen möchten, einer Geschichte lauschen oder sich leise und ruhig in der Gruppe beschäftigen (Puzzle, Regelspiele, Bilderbücher, Malen, ruhiges Spiel in der Puppen- und Bauecke).
  13. 14.00 – 14.30 Uhr Abholphase
    Kinder die 35 Stunden im Block in der Kita betreut werden, werden in dieser zweiten Abholphase abgeholt.
    Kinder die 35 Stunden geteilt in der Kita betreut werden, können während dieser Zeit wiedergebracht werden.
  14. 14.00 – 16.15 Uhr Abholphase
    Kinder, die 45 Stunden in der Kita betreut werden können jederzeit während dieser Zeit abgeholt werden.
  15. 14.00 – 16.15 freie oder angeleitete Spielzeit
    In dieser Zeit gestalten die Kinder ihr Spiel nach eigenen Neigungen und Interessen und erfahren dabei die individuelle Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte.
    Selbstbildendes lernen findet hier erneut Zeit und Raum.
  16. 16.15 Ende der Betreuung

Übergänge – Entwicklung zur Selbständigkeit

Der Eintritt in die Tageseinrichtung ist für Kinder ein wichtiger Entwicklungsschritt. Aus diesem Grund gestalten wir die Eingewöhnungsphase auf jedes Kind individuell abgestimmt.
Unser erstes Ziel der Eingewöhnung ist das Ankommen in der jeweiligen Stammgruppe und das Loslösen von der Bezugsperson.

Nach erfolgreicher Eingewöhnungsphase beginnen wir dem Kind begleitet andere Gruppen und Funktionsräume vorzustellen. Sobald das Kind zu den pädagogischen Fachkräften seiner Stammgruppe eine gute Bindung, bzw. Vertrauen aufgebaut hat, wird es aus eigenem Antrieb und Interesse die anderen Räumlichkeiten erkunden. Jedes Kind kann in seinem eigenen Tempo, nach seinen Möglichkeiten und mit dem eigenen Maß an Selbstständigkeit seine Übergänge gestalten.

Hierbei begleiten wir das Kind und reflektieren den Prozess im Gespräch mit dem Kind oder den Eltern.

Der Übergang vom häuslichen Umfeld in die Kindertageseinrichtung ist gelungen, wenn das Kind sich stressfrei von seinen Eltern trennt und in der Stammgruppe seine Spielpartner und Spielbereiche erkundet, wie auch alleine und selbstentscheidend die anderen Funktionsbereiche aufsucht.
Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt ist der Wechsel von der Kita in die Schule.

Unser Ziel ist es, die Kinder nach ihrer Kita-Zeit selbstbewusst und emotional gestärkt und mit der nötigen Schulreife in diesen neuen Lebensabschnitt zu entlassen. In diesem letzten Kita-Jahr richten wir unseren Blick nochmal verstärkt auf die Fähig- und Fertigkeiten eines jeden Kindes, laden zu unterschiedlichen Projekten mit verschiedenen Schwerpunkten ein, um die Kinder optimal vorbereitet in die Schule übergehen zu lassen.

Die benachbarte Grundschule z.B. lädt die Kinder zu einem „Einschulungsparcour“ und zu einem Schnuppertag ein.  Die Eltern werden zu einem Infoabend eingeladen.

Beobachtung und Dokumentation

Wir als pädagogische Fachkräfte sind dazu verpflichtet die Entwicklung jedes einzelnen Kindes zu beobachten und zu dokumentieren.

Eltern haben die Entscheidung darüber, ob sie dieser Entwicklungsdokumentation durch eine Einverständniserklärung zustimmen oder nicht. Eine Einverständniserklärung kann von Seiten der Eltern jederzeit schriftlich wiederrufen werden.

In unserer Kita geschieht diese Dokumentation mit einem sogenannten Portfolio-Ordner.

Mit der Aufnahme in die Kindertageseinrichtung bekommt jedes Kind diesen Portfolio-Ordner. Dieser Ordner enthält Fotos vom Kind in unterschiedlichen Situationen, bei Aktivitäten, bei Festen oder besonderen Momenten während der gesamten Kita-Zeit. Ebenso wie frei gemalte oder angeleitete Bilder und „Schätze“ des Kindes. Kinder und pädagogischen Fachkräfte gestalten diese Seiten gemeinsam.

Gezielte Entwicklungsbeobachtungen und eine Feststellung der Sprachentwicklung (BaSik-Bogen) sind ebenfalls Bestandteile dieses Ordners.
Der Ordner mit seinem Inhalt bietet auch die Grundlage für das Entwicklungsgespräch, zu dem wir die Eltern einmal jährlich einladen. 

Aus Datenschutzgründen befinden sich die Ordner der Kinder in einem verschlossenen Schrank; jedes Kind entscheidet, wann und wer Einsicht in seinen Ordner nehmen darf.
Zum Ende der Kita-Zeit bekommt jedes Kind seinen Ordner als Erinnerung mit nach Hause.

Sexualerziehung in unserer Einrichtung

Für uns bedeutet die Sexualerziehung eine altersgerechte Begleitung aller Kinder in ihrer Körperwahrnehmung, ihrer Selbstbestimmung und der kindlichen Sexualität.

Die Sexualentwicklung der Kinder beginnt bereits im Babyalter durch das Erfühlen, Ertasten und Wahrnehmen aller Körperteile. Sie entdecken ihren eigenen Körper, zunächst Haut und Mund, und mit wenigen Monaten ihre eigenen Geschlechtsorgane. Dazu gehört auch das Erkennen von angenehmen und unangenehmen Körperempfindungen.

Im Umgang mit der täglichen Körperpflege, bei der Beobachtung von Familienmitgliedern und besonders in der Phase des Trocken werdens, beginnt bei den Kindern das Erkennen vom Unterschied zwischen Mann und Frau. In der natürlichen Entwicklung jedes Kindes führt dies zu vielen Fragen und zum neugierigen Ergründen des jeweils anderen Geschlechts.

Zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr beginnt die bewusste Auseinandersetzung mit dem Unterschied zwischen Mädchen und Jungen. Die Kinder interessieren sich körperlich füreinander, schauen sich Unterschiede an, wie z.B. Spielvorlieben, Kleidung, Haut,
Haare und ihre Geschlechtsteile.

Wir beobachten erste Doktorspiele bei Kindern im Vorschulalter. Diese Doktorspiele finden meist in Form von Arztspielen oder Vater-Mutter-Kind-Spielen statt. Die Kinder imitieren das Verhalten der Erwachsenen (Händchen halten, sich küssen, kuscheln, etc.) und spielen Heirats- oder Geburtsszenen oder einen Arztbesuch nach. Sie erproben sich selbst im Körperkontakt mit anderen beim „Händchen halten“, kuscheln in der Puppenecke oder beim Kuss auf die Wange.

Doktorspiele sind Kinderspiele. Sie werden unter Kindern gleichen Alters oder gleichen Entwicklungsstandes mit maximal zwei Jahren Altersunterschied gespielt. Mädchen und Jungen betrachten und berühren sich gegenseitig, sie sind gleichberechtigte und gegenseitige Spielpartner.
(Quelle: „Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe? Tipps für Mütter und Väter“ ZARTBITTER e.V.)

Wir erarbeiten mit den Kindern klare Regeln, um im Doktorspiel ihre eigenen persönlichen Grenzen zu vertreten und die Grenzen der anderen Kinder wahrnehmen zu können.
Wir gehen offen mit allen Themen in diesem Bereich um und geben den Kindern altersgerechte Antworten auf ihre Fragen.

Eltern können jederzeit Informationsmaterial zu diesem Thema in der Einrichtung ausgehändigt bekommen.

Kindeswohl

Wir sind angehalten, die gesetzlichen Vorgaben nach „§8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ zu beachten und umzusetzen.
Diese Vorgaben gelten bei einem Verdacht von Kindeswohlgefährdung innerhalb der Familie oder innerhalb der Kindertageseinrichtung.
Unter eine Kindeswohlgefährdung nach §8a fällt:

Zur besseren Einschätzung, ob ein Fall von Kindeswohlgefährdung vorliegt, gibt es einen Leitfaden und klare Handlungsanweisungen.
In diesem Prozess werden wir durch Fortbildungen, einer insoweit erfahrenen Fachkraft (Kinderschutzbeauftragte/r der Kirchengemeinde Wesel) und Beratungsstelle(n) geschult, begleitet und unterstützt.

Aufnahmeverfahren

Das Kita-Jahr beginnt immer zum 01.08. eines Jahres und endet am 31.07. im darauffolgenden Jahr.

Für die Aufnahme des Kindes in der Kita gibt es ein vorgeschriebenes Verfahren, dass die Mitbestimmung der Eltern berücksichtigt. Ab September bis zum 15.11. eines jeden Jahres können Eltern ihre Kinder für die Einrichtung anmelden. Vorab wird meist telefonisch oder per E-Mail ein Hospitationstermin vereinbart.

Es dient dazu, den Eltern unsere pädagogische Arbeit und die Einrichtung vorzustellen sowie alle Fragen zu klären.
Nach diesem Gespräch können Eltern das Kind über das Online-Verfahren der Stadt Wesel das Kind in der Kita anmelden. Sie haben die Möglichkeit, sich für 3 Kitas zu entscheiden. Die Platzvergabe erfolgt dann im Dezember mit dem Vertragsabschluss.
Auch im laufenden Kita-Jahr ist es möglich, das Kind bei uns anzumelden. Eine frühe Anmeldung garantiert jedoch nicht die Aufnahme in der Kita, diese erfolgt nach dem Ranking im Kita-Online der Stadt Wesel und den Aufnahmekriterien unserer Einrichtung.

Elternbeiträge

Die Elternbeiträge sind nach Einkommen und Buchungszeiten gestaffelt und werden monatlich an die Stadt Wesel gezahlt. Über den untenstehenden Link können Sie die aktuelle Tabelle der Elternbeiträge einsehen.

 https://www.wesel.de/politik-verwaltung/stadtverwaltung/ortsrecht/satzung-der-stadt-wesel-ueber-die-erhebung-von-1

Beteiligung der Eltern

Die Beteilung der Eltern ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und unserer Einrichtung.

Der erste Schritt für eine gelungene Erziehungspartnerschaft ist das Anamnesegespräch, das bei uns als Hausbesuch kurz vor dem Start in der Kindertagesstätte stattfindet. Bei diesem Besuch findet ein Austausch mit Eltern und pädagogischen Fachkräften statt, in dem das Kind/die Kinder miteinbezogen werden.

Gerade in den darauffolgenden „Schnuppertagen“ (Kennenlerntagen) ist die Beteiligung der Eltern von großer Bedeutung, um die darauffolgende Eingewöhnungsphase für das Kind so angenehm wie möglich zu gestalten.
Ist die Eingewöhnungsphase abgeschlossen gibt es bei uns viele verschiedene Medien, die Eltern zu erreichen und zu informieren:

Damit die Beteiligung und Mitgestaltung des Alltags durch Eltern funktionieren kann, haben wir folgende Möglichkeiten installiert:

Beschwerdemanagement

Wo viele verschiedene Menschen zusammenkommen und miteinander umgehen, läuft nicht alles perfekt. Hin und wieder kommt es dann zu Beschwerden.

Beschwerden in unserer Kindertagesstätte können von Eltern, Kindern und Mitarbeiter*innen in Form von Kritik, Verbesserungsvorschlägen, Anregungen oder Anfragen ausgedrückt werden. Darauf sind wir eingestellt und messen Beschwerden sowohl von Seiten der Kinder als auch der Eltern eine hohe Bedeutung zu. Wir nehmen diese ernst und sind bereit, Beschwerden als konstruktive Kritik in unserer Arbeit anzunehmen. Sie sind eine Chance, etwas zu verändern und damit meist zu verbessern.

Wir sind für Beschwerden offen und sichern eine systematische und zügige Bearbeitung zu.
Gerade im Beschwerdefall ist uns ein wertschätzender Umgang miteinander wichtig. Hierbei ist es ohne Belang, ob die Beschwerde von einem Kind oder Elternteil geäußert wurde. 

Die Kinder haben bei uns folgende Möglichkeiten der Beschwerde:

Zudem bekommt jedes Kind die Möglichkeit einmal im Jahr, in einem persönlichen Gespräch und mit Hilfe eines Fragebogens seine Zufriedenheit in der Kindertagesstätte zu äußern.
Folgende Beschwerdemöglichkeiten bieten wir den Eltern:

Alle eingehenden Beschwerden werden dokumentiert.

Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung

In unserer Kita setzen wir uns kontinuierlich mit der Qualität des Bildungs- und Betreuungsangebotes für Familien und Kinder auseinander. Die wöchentlichen Teamgespräche bieten die Möglichkeit, unsere Arbeit zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Ideenentwicklung, wie auch Fallbesprechungen finden ebenfalls in diesem Rahmen statt.

Regelmäßige Fortbildungen der pädagogischen Fachkräfte und des gesamten Teams (4 pädagogische Tage im Jahr) gewährleisten eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer pädagogischen Arbeit. Supervisionen für die Leitung und/oder das Team stärken die Kompetenzen und ermöglichen die Reflexion des eigenen Handelns. Ein wichtiges Ziel ist, die Qualität professioneller Arbeit zu sichern und zu verbessern.

Zudem nehmen wir im Rahmen des Evangelischen Gütesiegels BETA seit Dezember 2015 an dem Prozess des Qualitätsmanagements teil mit dem Ziel das Güte-Siegel zu erhalten. Unsere Prozesse des Qualitätsmanagements, wie auch das Konzept, werden jährlich evaluiert.

Flyer

Klicken Sie auf das Bild, um den Flyer im Format PDF zu sehen und runterzuladen: